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Slack-Update verspricht

Slack-Update verspricht besseres Arbeiten auf Android und iOS

Bei Slack handelt es sich um einen webbasierten Instant-Messaging-Dienst, zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen oder auch mit Einzelpersonen. Das Unternehmen, Slack Technologies, hat nun verkündet, eine verbesserte Benutzererfahrung für seine mobilen Android- und iOS-Apps zu ermöglichen.

Update mit praktischen Neuerungen

Das entsprechende Update ist seit dem 13. Mai für Benutzer verfügbar. Es bietet eine verbesserte interne Navigationserfahrung und schnelleren mobilen Zugriff auf die Einstellungen zur Benutzerverfügbarkeit, sowie den Status.

Eine weitere praktische Verbesserung ist die Funktion, eine Schaltfläche erzeugen zu können, der man häufig verwendete Apps zum Schnellzugriff zuweisen kann. Ein Sprecher des Unternehmens sieht die Verwendung von Slack auf Mobilgeräten als unerlässlich an, will man effizient im Team mit anderen zusammenarbeiten, gerade wenn man selbst unterwegs ist.

Besonders das Corona-Virus hat laut dem Unternehmen dazu beigetragen, dass Slack diese Verwendung überdacht und den Fokus auf eine leichtere Bedienbarkeit für unterwegs gelegt haben. Ziel ist es, das Arbeiten mit der Shortcuts-Funktion zu vereinfachen, gerade wenn es um das Reagieren auf DMs oder das Senden von Nachrichten geht.

Einfachste Bedienung kontert Kritik

Langjährig stand Slack in der Kritik wegen der unübersichtlichen Steuerung der Apps. Das hat sich nun geändert. Durch die Shortcuts-Funktion und durch einfache Gestensteuerung gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Ein einfaches Wischen nach rechts öffnet beispielsweise eine Liste der Arbeitsbereiche. Wischt man nach links, kehrt man zum letzen Gespräch zurück. Zusätzlich sind für alle Funktionen sichtbare Schaltflächen auf dem Bildschirm integriert.

Die jüngsten Überarbeitungen des Unternehmens sind wohl darauf zurückzuführen, dass andere Anbieter, wie etwa Microsoft Teams oder Zoom, mit ihren Kommunikationsplattformen eine rekordverdächtige Akzeptanz in diversen Branchen erreicht haben.

Slack und Microsoft gelten seit Langem als Rivalen, jedoch verweist der CEO von Slack, Stewart Butterfield, darauf, dass er keinen echten Wettbewerb sehe, da Microsoft in ihrer App keine Benutzerinteraktionen berücksichtige. Diese stehen aber gerade bei Slack im Fokus.

Auch die aktuellen Zahlen sprechen für Slack, immerhin nutzen täglich etwa dreizehn Millionen Anwender die Plattform. Durch das vereinfachte Handling der Apps für Android und iOS spricht Slack gerade unerfahrene, technisch limitierte Nutzer an.