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Kulturelle Aspekte von Kollaborationstechnologien

Soziale, psychologische und kulturelle Aspekte von Kollaborationstechnologien

Flexibilität, Agilität und Effizienz prägen heutzutage die Gestaltung von Zusammenarbeit und stellen neue Anforderungen an die verwendeten Collaboration Tools. Da die Aufgaben verteilt sind und immer komplexer werden, erfordern sie eine neue Arbeitsweise. Diese neue Arbeitsweise revolutioniert den beruflichen Alltag gleichermaßen dramatisch, wie die Digitalisierung und KI industrielle Prozesse revolutionieren.

Herausforderungen einer modernen Teamkommunikation

Führende Collaboration Tools, zu denen auch Microsoft Teams zählt, sollen nicht nur herkömmliche Kommunikations- und Präsentationsaktivitäten erleichtern und virtuell erweitern, sondern auch Entwicklung von sozialen, funktionalen und professionellen Fähigkeiten, Kompetenzen und Kontakten fördern. Der Trend besteht im Übergang von einem passiven Angebot an Funktionen zu einem aktiven intelligenten Ansatz – von einer einfachen Sammlung verschiedener, wohl sehr nützlicher Features zur aktiven intelligenten Gestaltung und Organisation von kompletten, integrierten UCC-fähigen Kommunikationslösungen.

Mit Regeln zum Ziel

Man kann sich eine formale Sprache, wie etwa eine Modellsprache, vorstellen, mit der die Grundregeln, Ziele, Meilensteine, Ressourcen, Aufgaben, Berechtigungen und Rahmenbedingungen einer Zusammenarbeit für das System und die Teilnehmer festgelegt werden. Das Collaboration System nutzt das regelbasierte Framework für zielgerechte Organisation und optimale Durchführung von Sessions. Das System funktioniert branchenspezifisch und aufgrund der definierten Regeln projektspezifisch. Eine Voraussetzung zum Gelingen eines fortgeschrittenen Collaboration Systems ist seine Intelligenz, die nur mit Hilfe der künstlichen Intelligenz (KI) realisierbar ist.

Daten, Kommunikation und Informationsflüsse sind die Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Jedoch fühlen sich Mitarbeiter durch wachsende Informationsmengen manchmal überfordert und verlieren Überblick über den aktuellen Stand. So können sie nicht entscheiden, welche Lösungswege zielführend und optimal sind. Auch Vielfalt an technischen Möglichkeiten mit ähnlichen Funktionen kann kontraproduktiv wirken. Mitarbeiter fühlen sich mit einem Collaboration Tool nur dann wohl und gestärkt, wenn das Tool ihre Kreativität nicht einschränkt, sondern unterstützt. Jeder soll in der Lage sein, seine Stärken bei der Zusammenarbeit zu entfalten und zu nutzen, um gemeinsam das Ziel zu erreichen.

Collaboration Tools und moderne Kommunikationstechnologien sind kein Selbstzweck. Ein intelligentes Collaboration System hilft, Prozesse besser zu organisieren, alle bürokratischen Hürden fallen zu lassen und Probleme einer traditionellen Zusammenarbeit zu überwinden, die durch Globalisierung, virtuelle Organisationsstrukturen und Mobilität entstehen.