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Open Source Werkzeuge für das Cloud Management

Die IT-Welt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Die Cloud hat viele Aufgaben übernommen, die vorher eigenen teure Server übernommen haben. Daraus hat sich ein neues Management-Problem entwickelt, um die private oder öffentliche Cloud zu verwalten. 

Heute steht mehr denn je auf dem Spiel als je zuvor für Management-Tools, die eine solide Leistung bieten müssen, ob Open Source oder nicht. Die Forschung geht davon aus, dass bis Ende des Jahres 60 % der Arbeitslasten in irgendeiner Form von gehosteten Cloud-Diensten ausgeführt werden, gegenüber 45 % heutezutage. 

Die Komplexität ist der Feind der Cloud

Das gemeinsame Problem was viel IT-Administratoren heutzutage beschäftig ist, dass die genutzten Anwendungen oft von verschiedenen Anbietern stammen und unterschiedliche Cloud-Plattformen nutzen. Sie alle unter einen Hut zu bekommen, kann zu einem Problem werden.

Das Problem basiert auf den verschiedenen Definitionen der Cloud-Dienste, so dass in einem Unternehmen ein buntes Sammelsurium aus Sicherheit, Governance, Datenbanken und Rechenplattformen entsteht. Alle nutzen ihre eigenen Definitionen und sorgen dadurch für eine potentielle Gefahrenquelle.

Die IT-Administratoren haben dann die Aufgabe, die teilweise komplexen Technologien zusammenzuführen und sie auf öffentlichen und privaten Clouds zu betreiben. Da interne Aufgaben wie der Datenverkehr für die VoIP Telefonanlagen kritisch ist, müssen die Cloud professionell verwaltet werden. Folgende Open-Source-Lösungen können dabei helfen:

Apache CloudStack

CloudStack wurde ursprünglich als Open-Source-IaaS-Cloud-Plattform für private und öffentliche Clouds angeboten, ist aber heutzutage ist es eine echte Management-Plattform. Sie bietet Compute-Orchestrierung, Network as a Service, Benutzer- und Kontoverwaltung, Ressourcenprüfung und Sicherheit. Sie umfasst eine umfassende Dienstverwaltung und verschiedene Arten der Speicherung sowie die Bereitstellung von Ressourcen.  

Das Management wird immer wichtiger in der Cloud.
Image by Pete Linforth from Pixabay 

Die Software unterstützt die größte Anzahl von Hypervisoren, die es derzeit von allen Werkzeugen gibt. Die Liste der unterstützten Hypervisoren umfasst VMware, KVM, Citrix XenServer, Xen Platform (XCP), Oracle VM Server und Microsoft Hyper-V. Er kommuniziert mit den Benutzern über eine Webschnittstelle, Befehlszeilen-Tools oder eine voll funktionsfähige RESTful-API.

OpenStack

Man kann CloudStack nicht erwähnen, ohne über OpenStack zu sprechen, wobei der Schwerpunkt hier auf den nativen Cloud-Management-Funktionen liegt. Wie CloudStack ist OpenStack eine private oder öffentliche IaaS-Cloud. Es kann einen großen Pool von Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen entweder innerhalb eines Rechenzentrums als private oder außerhalb als öffentliche Cloud steuern. 

Viele der Public-Cloud-Bereitstellungen von OpenStack sind jedoch in Bezug auf die von den drei großen Public-Cloud-Anbietern angebotenen Merkmale und Funktionen ins Hintertreffen geraten. 

OpenStack funktioniert funktioniert gut mit populären Unternehmens- und Open-Source-Technologien und ist daher ideal für heterogene Infrastrukturen, sowohl innerhalb von OpenStack als auch auf externen öffentlichen Clouds. 

Ein potenzieller Vorteil von OpenStack liegt in seinem Ökosystem, mit einem großen Angebot. Darüber hinaus verfügt OpenStack über eine größere Anzahl von Entwicklern, die den Basiscode unterstützen. Der Ansatz für das Management ist genau derselbe wie bei CloudStack. Es geht darum, eine Multi-Cloud-Bereitstellung aus der privaten Cloud von OpenStack unter Verwendung nativer Open-Source-Cloud-Management-Tools auszuführen. 

ManageIQ

ManageIQ ist eine Open-Source-Verwaltungsplattform für hybride IT, d.h. für eine Mischung aus öffentlichen und privaten Clouds. Die Tools können kleine und große Umgebungen verwalten und unterstützen mehrere Technologien wie virtuelle Maschinen, öffentliche Clouds und Container.

Das ManageIQ-Tool ermöglicht es Ihnen, den aktuellen Zustand Ihrer Umgebung zu verstehen, Selbstbedienung für Endbenutzer bereitzustellen und Compliance-Richtlinien durchzusetzen. Performance-Optimierung und -Auslastung werden durch Verwaltung und Überwachung durchgeführt.

Bildrechte Cover Foto: Image by Bethany Drouin from Pixabay