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Die Cloud, das Internet der Dinge und das Edge Computing

Das Jahr 2020 wird als das Jahr des Durchbruchs der digitalen Dienstleistungen in die Geschichte eingehen. Cloud Computing, das Internet der Dinge und die Dezentralisierung durch das Edge Computing wurden durch die Corona Virus Pandemie zu einem wichtigen Bestandteil der Wirtschaft.

Millionen Angestellte haben werden den Ausgangsbeschränkungen der Pandemie ihre Arbeit von zu Hause aus erledigt, von dem Rand ihres Firmennetzwerks aus. Das Internet der Dinge lieferte Millionen Datenklumpen von Geräten auf der ganzen Erde, die alle in den Clouds gespeichert und ausgewertet wurden. 

Alle drei Faktoren für den Erfolg der Netzwerke haben sich als Trend bewiesen. Das Rand des Netzwerks ist so wichtig geworden, weil Mitarbeiter aus der ganzen Welt von zu Hause aus arbeiten und die Cloud benutzen, um weiterhin den Kontakt mit der Außenwelt aufrecht zu erhalten. Das Internet der Dinge hat sich ganz heimlich als Star der Pandemie herausgestellt, all die kleinen Geräte, die auch im Lock-Down weiterhin Daten lieferten. Laut Analysten sammeln schon mehr als 21 Millionen IoT-Geräte weltweit Daten und führen ihre spezifischen Aufgaben aus. 

Image by Pete Linforth from Pixabay 

Das Internet der Dinge positioniert sich

Das Internet der Dinge hat in der Pandemie die wichtige Aufgabe übernommen die digitale und die physische Welt immer enger zu verbinden. Sie verbesserten die Möglichen Vorhersagen und lieferten ereignisgesteuerte Nachrichten, auf die ohne das Eingreifen von Menschen reagiert werden konnte. Am eindrucksvollsten haben sich die medizinischen IoT-Geräte bewährt, die wichtige medizinische Daten in der Pandemie geliefert haben. Das Internet der Dinge wird momentan von den medizinischen Geräten dominiert, die 79 Prozent der Verkäufe ausmachten. 

Die Technologie wird uns auch weiterhin gute Dienste leisten, auch nach der Coronavirus Pandemie. Sie bietet die Möglichkeit neue Infektionsherde zu erkennen und eine nächste Pandemie zu vermeiden. IoT-Geräte in Verbindung mit der Cloud haben sich aber auch in anderen Branchen als effizient herausgestellt. Bodenfeuchtsensoren werden jetzt schon in der Landwirtschaft eingesetzt, um das optimale Gleichgewicht für die Bewässerung zu identifizieren. Dies optimiert nicht nur Ernte, sondern bietet auch Potenzial zur Einsparung von Wasser und anderen Ressourcen. 

Die neuen Technologien stellen das Internet und dessen Service-Anbieter aber auch vor eine große Probe. Der amerikanische Netzwerkanbieter Cisco prognostiziert, dass das Datenvolumen des Internet der Dinge bis Ende 2021 die 800 Zettabytes überschreiten wird. 

Das setzt auch Unternehmen unter Druck, die Ihre Cloud Strategie optimieren müssen, um auf den neuen Datenverkehr vorbereitet zu sein. Zu den grundlegenden Elementen gehören: Die Schaffung einer diskreten Analyse-Organisation, die Einrichtung einer skalierbaren IoT-Datenarchitektur, der Einsatz KI-basierter Systeme, die autonom auf IoT-Daten reagieren, und die Nutzung öffentlicher Cloud-Dienste zur Skalierung und Verkürzung der Produkteinführungszeit.

Für alle Unternehmen wird es also in Zukunft wichtiger sein, ein wirkungsvolles Proof-of-Concept zu entwickeln. Sie müssen schon jetzt eine Struktur gewährleisten, die dem Unternehmen hilft aus den Fehlern zu lernen und den Erfolg des nächsten Projekts zu gewährleisten. Das gilt für jedes IT-Projekt, klein oder hochkomplex. Auch dort kann das Edge-Computing ein neuer Weg zum Erfolg werden, das die Knotenpunkte am Rande des Netzwerks das Risiko eines Totalausfalls minimieren.  

Bildrechte Cover Bild: Image by Pete Linforth from Pixabay